Allergene:
In jedem Haus und Zimmer findet man Hausstaub, eine Mischung aus Haaren, Hautschuppen, Textilfasern und vielem mehr. Dort leben mikroskopisch kleine Milben, deren Ausscheidungen die Hausstauballergie auslösen. Der Milbenkot wird als Feinstaub ein-geatmet und führt bei den Betroffenen zu allergischen Symptomen.
- Gattung: Spinnentier
- Größe: 0,1 bis 0,3 mm
- Nahrung: Hautschuppen und Mikroorganismen
- Lieblingstemperatur: 20 - 30 °C
- opt. Luftfeuchtigkeit: hoch (65 - 80%)
- Milbengrenze: ca. 1200 m (Hochgebirge)
- Lebensraum: Matratzen, Federbetten, Polster, Teppiche
- Lebensdauer: 2 - 4 Monate
- Population: über 4000 Milben pro Gramm Bettstaub
- Ausscheidung (Exkremente): 200-faches des Eigengewichts
- Infektiöse Wirkung: keine
Symptome:
Geraten die schwebefähigen Ausscheidungsprodukte der Milben auf die Schleimhäute, wird eine Immunreaktion ausgelöst. Folgende Symptome treten auf:
- Rötung, Tränen und Jucken der Augen (Bindehautentzündung) ´
- Niesreiz
- Anschwellen der Nasenschleimhäute, verstopfte Nase, laufende Nase (Fließschnupfen)
- evtl. Kopfschmerzen, Schlafstörungen, eingeschränkte Leistungsfähigkeit
- evtl. Husten, Atemnot, Asthma bronchiale; man spricht dann von Etagenwechsel
- Erhöhte Lichtempfindlichkeit, Lidödem
Vorbeugung:
Die Karenzmaßnahmen sollten sich direkt gegen die Hausstaubmilben richten. Hemmen Sie deren Ausbreitung, indem Sie den Tieren den Lebensraum entziehen. Medikamente können die Beschwerden lindern.
- Lüften Sie Zimmer und Betten oft und gründlich.
- Vermeiden Sie bettfederhaltige Decken und Kopfkissen.
- Verwenden Sie Schaumstoffmatrazen und Encasings (Allergen undurchlässige Hüllen für Betten und Matratzen).
- Verzichten Sie auf Teppiche und Polstermöbel.
- Wählen Sie Staubsauger mit Mikrofiltern.
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