Allergene:
Bei der Nahrungsmittel-Allergie gelangen die Allergene über die Nahrung in den Körper. Neben Lebensmitteln kommen auch Konservierungsstoffe als allergieauslösende Stoffe in Frage.
- Auslöser: Jedes Nahrungsmittel kann Allergen sein
- Einflussfaktoren: vererbte Anlage, Eßgewohnheiten, Zubereitungsformen, Lebensalter
- Beispiele: Milchprodukte, Hühnereiweiß, Fisch, Gemüse (Erbsen, Bohnen, Kohl, Sellerie), Obst (Erdbeeren, Äpfel, Südfrüchte), Nüsse, Schokolade, Hefe, Bier, Konservierungs-, Farb- und Geschmacksstoffe, usw.
- Hitliste:
Säugling: Kuhmilch, Soja, Ei
Kinder: Kuhmilch, Soja, Ei, Nüsse, Fisch, Getreide
Erwachsener: Gemüse, Obst, Gewürze, Milch, Ei, Nüsse
Symptome:
Allergische Reaktionen auf Nahrungsmittel sind nicht auf bestimmte Organe begrenzt. Hauptsächlich treten Magen- und Darmbeschwerden auf. Aber auch im Rachen und Hals-Nasen-Ohrenbereich sowie auf der Haut können sich Symptome zeigen.
- Blähungen, Durchfall, Erbrechen, Übelkeit, Verstopfung
- Kribbeln und Kratzen im Hals-/Rachenraum
- Niesreiz, Fließschnupfen
- Husten, Atemnot, Verschleimung, Asthma bronchiale
- Quaddeln, Nesselfieber, Rötung und Jucken der Haut
- Evtl. Kopfschmerzen, Gelenkbeschwerden, Schlafstörungen, Kreislaufbeschwerden.
Vorbeugung:
Da Haut- und Labortests die eigentlichen Allergene oft nicht nachweisen können, ist die persönliche Mithilfe des Betroffenen sehr wichtig.
Führen Sie ein Ernährungstagebuch.
- Bestimmen Sie mit Hilfe einer speziellen "Suchdiät" Ihre Allergene.
- Meiden Sie Ihre persönlichen Allergene (Karenzdiät).
- Nutzen Sie das Angebot spezieller Allergie-Kochbücher.
- Erhitzen Sie allergenhaltige Nahrung: Dies erhöht oft die Verträglichkeit.
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