Allergene:
Ähnlich wie Pflanzen ”blühen” auch Schimmelpilze. Hier werden jedoch keine Blütenpollen, sondern Pilzsporen abgegeben. Diese Sporen können über die Luft in die Atemwege oder über die Nahrung in den Körper gelangen.
- Auslöser: mikroskopisch kleine Organismen
- Namen: Aspergillus fumigatus, Penicillium notatum, Alternaria, Clado-sporium, Mucor
- Lebensraum: feuchtes, warmes Klima
- Pilze in der Natur: Blätterhaufen, Kompost, Brennholzstapel
- Pilze in der Wohnung: Feuchträume, Zimmerpflanzen, Matrazen, Plüschtiere, Luftbefeuchter, Klimaanlagen
- Pilze in der Nahrung: Obstsäfte, Wein, Kohl, Tomaten, Äpfel, Käse
- Dauer: Meist mehrere Tage
Symptome:
Schimmelpilz-Allergien können sowohl ganzjährig als auch saisonal auftreten. Zu den Symptomen gehören:
- Niesreiz, Schnupfen, Husten, Asthma
- Magen-Darm-Beschwerden
- Nesselfieber
- Konzentrationsschwierigeiten, Gelenkbeschwerden
Vorbeugung:
Versuchen Sie, die Schimmelpilze aus Ihrer Umgebung und Nahrung zu verbannen. Medikamente können die Beschwerden lindern.
- Lüften Sie Ihre Zimmer (besonders Feuchträume) oft und gründlich.
- Entfernen Sie Luftbefeuchter und Hydrokulturen aus der Wohnung.
- Lassen Sie Feuchtschäden sanieren.
- Meiden Sie abgestorbene Pflanzenteile (Laub, Kompost, Küchenabfälle).
- Lagern Sie verderbliche Lebensmittel (Obst, Gemüse) im Kühlschrank.
- Eine "Suchdiät" hilft, kritische Nahrungsmittel (z.B. Käse) zu finden.
- Lassen Sie die Klimaanlage regelmäßig warten.
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