Allergene:
Auch Sonnenstrahlen können in Kombination mit anderen Stoffen Hautallergien auslösen. Meist tritt dies nach zu intensivem Sonnenbad auf, wie z.B. bei der sogenannten "Mallorca-Akne".
- Auslöser: Sonneneinwirkung, besonders UV-A-Strahlen
- Beispiele: Sonnenbad im Urlaub, Sonnenstudio-Besuch
- Begünstigungen: Pigmentmangel, Kosmetika, Deos, fetthaltige Sonnenschutzmittel
Symptome:
Nach der Sonneneinwirkung zeigen sich allergische Reaktionen, die nicht auf die belichteten Hautflächen beschränkt sein müssen. Betroffen sind meist Decolltée, Arme und Gesicht. Die Symptome klingen in der Regel nach einigen Tagen langsam wieder ab.
- Rötung und Schwellung der Haut, Knötchen, Quaddeln und Bläschen.
- Starker Juckreiz.
Vorbeugung:
Wenn Sie zur Sonnenallergie neigen, sollten Sie ein paar Vorsichtsmaßnahmen treffen:
- Gewöhnen Sie Ihre Haut langsam an die Sonne (evtl. Sonnenbank).
- Verwenden Sie Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor
(ab LF 12).
- Achten Sie auf fettfreie Mittel, die auch UV-A-Strahlen absorbieren.
- Verzichten Sie auf Parfüms, Deos, Duftstoffe und Kosmetika.
- Calciumeinnahme vor Urlaubsbeginn kann vorbeugend wirken.
- Beim Auftreten einer Allergie: Sofort aus der Sonne gehen.
- In schweren Fällen: Unbedingt Arzt aufsuchen.
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